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Inspiration zum monatlichen Tag der emotionalen Achtsamkeit - neu zum 29. September 2020

Zur Feier des Jahrestages der emotionalen Achtsamkeit - 2020

Zum diesjährigen "Tag der emotionalen Achtsamkeit" am 29. September 

"Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern." Konfuzius

Apfelkorb

Liebe Freund*innen der emotionalen Kompetenzen,

heute am jährlichen „Tag der emotionalen Achtsamkeit“ freue ich mich sehr, euch einige Impulse für diesen Feiertag und die emotionale Fülle im Alltag mitzugeben. Am Schluss des Textes findet ihr noch eine interessante Einladung zu . . . verrate ich noch nicht.

Das Zitat oben hat mich sehr bewegt, als ich es gehört habe. Glück ist also nicht etwas, das man erreichen und sich darauf ausruhen kann? Ist es so flüchtig, dass es immer wieder neu gefunden werden will? Vielen ist beispielsweise klar, eine Beziehung kann nur halten, wenn sie immer wieder erneuert wird. Ist das Glück vielleicht unser stiller, heimlicher Motivator für Veränderung und Entwicklung? So lange wir suchen und anstreben, sind wir hochkonzentriert und holen alles aus uns heraus. Finden und Ziele erreichen ist für viele nur eine kurze Freude, während der Weg dorthin das eigentliche Abenteuer ist. Ein Abenteuer, zu dem die achtsame Wahrnehmung meiner selbst, meines Lebens, meines Körpers gehört.

Die achtsame Wahrnehmung unserer Emotionen ist eine wichtige Voraussetzung für richtige Entscheidungen und unsere erfolgreiche Lebensführung. Denn die Intuition spricht häufig die Sprache der Emotionen.
Der portugiesische Emotionsforscher und Neurowissenschaftler António Damásio schreibt: „Ohne Emotionen können wir uns nicht fühlen, keine Sinnerfahrung - keine Entscheidungen treffen, weil unsere „innere Stimme fehlt.“

Woran erkennt man ein intuitives Gefühl?
1. Man versteht nicht das „Warum“ der Botschaft und sollte auch darauf verzichten.
2. Aber es fühlt sich richtig an
3. und ist oft mit einem positiven Gefühl verbunden – niemals jedoch mit Angst.

Ängste sind häufig nur Echos aus der Vergangenheit, aus alten bisher ungelösten Konflikten. Wenn wir drin stecken, erscheinen sie uns real und nehmen uns mit auf ihre Achterbahnfahrten. Dann erinnere dich: „Ich bin nicht die Angst. Sie fließt nur gerade durch mich hindurch, damit ich sie sehe. Ich akzeptiere sie, dann kann sie in Liebe und Frieden gehen.“

In Zeiten von Corona scheint sich die Gesellschaft in zwei Gruppen zu teilen: Die eine Gruppe hat Angst vor dieser Gefahr und betreibt rege Schutzmaßnahmen. Die andere findet die Maßnahmen viel destruktiver als Corona es je sein könnte und schätzt das Risiko sehr gering ein, da es wider medizinische Fakten medial manipulativ erhöht wird.

Von der Angst wissen wir, dass sie das Immunsystem per se schwächt, dass sie uns die Kreativität, das ganzheitliche Denken und Analysieren raubt. In diesem Zustand sind wir besonders verletzlich und angreifbar. Sind wir in der Angst, können wir nicht gleichzeitig in der Liebe und all ihren Aspekten sein. Diese beiden Zustände schließen sich gegenseitig aus. Denn Angst existiert an sich gar nicht – sie ist nur die Abwesenheit von Liebe. Es gehört daher zur emotionalen Kompetenz, unsere Ängste zu transformieren, zurück zu verwandeln in positive Energien.

Ich mache keinen Hehl aus meiner Haltung, was Corona betrifft: Meine persönliche Meinung ist, dass unser Immunsystem hochintelligent ist und wenn wir es nicht schwächen, dass es dann mit den meisten Herausforderungen umgehen kann. Keine Statistik gibt eine Pandemie her. Es gibt sicher schützenswerte Risikogruppen – aber darüber hinaus halte ich sämtliche Corona-Maßnahmen für übertrieben, medizinisch sowie statistisch nicht haltbar und äußerst zerstörerisch für unsere Zukunft, die unserer Kinder und der folgenden Generationen. Unsere Werte und grundlegenden Gesetze werden einem zweifelhaften Narrativ geopfert und sogar missbraucht. Das belastet viele Menschen und vor allem Kinder emotional. Eine Rückkehr zur Wahrheit und ein kollektives Umdenken ist sehr schnell erforderlich, bevor der Schaden noch größer wird.

Zurück zur Angst: Wenn jetzt in vielen Menschen die Angst hochkocht, sie könnten jemanden verlieren, sterben oder krank werden, oder ein Kontakt könnte eine Bedrohung für sie sein, ist das nach Sachlage eher ein Heraustreten unserer alten Ängste in die Sichtbarkeit als eine Realität (Die Krankenhäuser sind beispielsweise ziemlich leer was Covid19-Erkrankungen betrifft.). Sobald Ängste jedoch sichtbar sind, haben wir die Möglichkeit, sie zu transformieren. Das ist das Gute daran.

Deshalb ist jetzt die Zeit, sich von diesen alten Ängsten zu befreien. Wie kannst du das angehen? Hier eine praktische Übung für dich:

1. Nimm dir eine kleine Auszeit von ca. 30 Minuten.
2. Erinnere dich an eine Angst, die gerade in deinem Leben aktiv ist. Das kann die Angst vor Corona sein – aber auch jede andere Angst.
3. Identifiziere dich nicht mit der Angst. Betrachte sie als eine Botschaft – aber du bist nicht diese Botschaft.
4. Akzeptiere, dass sie da ist. Erkenne sie an. Würdige sie. Sie möchte dich erinnern an eine schwierige Erfahrung, die du noch nicht verarbeitet hast. Versuche nicht, sie wegzudrücken, zu verleugnen oder zu rationalisieren.
5. Im fünften Schritt kommt unsere Herzfrequenz ins Spiel. Sie ist in der Lage, alles auszugleichen und Gegensätzliches zu verbinden. Wie kannst du mit ihr arbeiten?
In meinem Hörbuch „Free your heart for success” und in meinem Buch „Emotionale Stresskompetenz“ habe ich jeweils eine andere tiefgehende Methode damit beschrieben. Hier möchte ich dir eine ganz einfache zeigen:

a) Lege eine Hand mit dem Handteller auf dein Brustbein – das energetische Herzzentrum.
b) Gehe mit deiner absichtslosen Aufmerksamkeit dorthin. Wenn die Aufmerksamkeit wandert, bringe sie sanft zurück.
c) Atme durch dieses Zentrum hindurch – so wie der Atem fließen mag.
d) Spürst du dein Herzzentrum? Eine Wärme, eine Weite, eine Ruhe – was auch immer. Ist es angenehm? Nimm alles an, wie es ist.
e) Wenn es sich irgendwann gut oder ruhig anfühlt, stelle dir vor, dass du diese Energie, diese Intelligenz nun beim Ausatmen auf oder in deine Ängste atmest. Mit jedem Ausatmen besprühst du deine Ängste etwas mehr damit. Du kannst diesem Atemstrom auch die Farbe rosa oder grün geben
f) In diesem Milieu der Herzfrequenz, können sich deine Ängste langsam auf ihre Weise transformieren.
g) Gib ihnen Zeit und schaue, wie du dich hinterher fühlst.

Glückwunsch, du hast einen wichtigen Aspekt der emotionalen Kompetenz gemeistert.

Corona macht vielen Menschen Angst. Die, die keine Angst vor Corona haben, sich aber durch die Maßnahmen ihrer Selbstbestimmung beraubt fühlen, werden ebenfalls durch die kollektive Angst auf eine harte Geduldsprobe gestellt und müssen sogar Ausgrenzung, Verachtung, Mobbing und Verunglimpfungen erfahren.
Emotional sind beide Gruppen herausgefordert. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, uns in emotionaler Kompetenz weiterzuentwickeln. Denn Weiterentwicklung braucht immer ein Hindernis, einen Reiz. In diesem Sinne, haben wir jetzt eine riesengroße Chance, einen kollektiven Entwicklungsschritt in Bewusstheit und im emotionalen Umgang mit uns selbst wie mit anderen zu machen.
Für diejenigen, die den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüber stehen und darunter leiden – aber auch für alle anderen, hinterlasse ich euch hier noch einen sehr weisen Text über emotionale Kompetenz in schwierigen Zeiten:

„Meine Großmutter hat mir mal diesen Tipp gegeben:
Wenn die Zeiten schwierig sind, gehe in kleinen Schritten weiter.
Tu, was du tun musst, aber tu es langsam.
Denk nicht an die Zukunft oder was morgen passieren kann.
Reinige das Geschirr.
Wisch den Staub ab.
Schreibe einen Brief.
Koch suppe.
Siehst du das?
Du gehst vorwärts, Schritt für Schritt.
Mach einen Schritt und dann Pause.
Ruh dich aus.
Schätze dich selbst.
Mach den nächsten Schritt.
Dann noch einen.
Du wirst es kaum merken, aber deine Schritte werden länger werden.
Bis es soweit ist, wo du wieder an die Zukunft denken kannst, ohne zu weinen.“

Von Elena Mikhalkova aus "Der Raum der alten Schlüssel".

Zu guter Letzt lade ich euch alle ein zum nächsten kostenlosen Webinar am monatlichen „Tag der emotionalen Achtsamkeit“ im Oktober 2020, am Donnerstag, dem 29. Oktober 2020 um 19 Uhr:
„Emotionale Kompetenzen trainieren“
Das sind unsere Themen:
1. Was ist emotionale Achtsamkeit?
2. Wie ticken eigentlich Emotionen und wie können wir sie produktiv nutzen?
3. Wie kommen wir emotional gut durch die Corona-Zeit und gewinnen daraus?

Anmeldung bitte formlos per Email an: contact@emotionstag.com
Am Tag vorher versende ich die Zoom-Einwahldaten. Ich freue mich schon jetzt auf euch und auf dieses Webinar.

Und nun wünsche ich euch allen, dass ihr heute - aber auch an jedem anderen Tag - einen emotional achtsamen „Tag der emotionalen Achtsamkeit 2020“ genießt, euch und anderen emotional Gutes tut und ein wenig mehr auf die innere Stimme hört.

In diesem Sinne sind wir verbunden -
mit herzlichen Grüßen
Michaele Kundermann

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